ADFC-Sternfahrt: Fahrradstern bilden am 7. Juni 2020

 

Einmal jährlich demonstrieren Radfahrerende rund um den Großen Stern in Berlin für #MehrPlatzfürsRad. Um Abstandsregeln einzuhalten, bilden Radfahrende in diesem Jahr eine Kette in den Zufahrtstraßen zur Siegessäule und formen so einen Fahrradstern.

 

Fahrradstern 2020
Fahrradstern 2020 © ADFC

Die ADFC-Sternfahrt in Berlin findet seit 1977 statt und ist mittlerweile eine der größten Fahrraddemos weltweit. Im letzten Jahr versammelten sich rund 90.000 Fahrradbegeisterte über die Zufahrtstraßen zum Großen Stern in Berlin und demonstrierten damit – in Sternform – für #MehrPlatzfürsRad.

Aufgrund von Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie gelten in Berlin Anfang Juni noch Abstandsregeln bei Demonstrationen. Der ADFC lädt deshalb alle dazu ein, einen Fahrradstern unter Wahrung des Abstands zu bilden.

So funktioniert es

Das Ziel der Aktion ist es, eine Menschenkette in Form eines Sterns zu bilden und ihn digital sichbar zu machen. Wenn sich alle Teilnehmenden am Sonntag, 7. Juni, zwischen 14 und 15 Uhr an den vorher abgestimmten Demonstrations-Positionen versammeln und per App verbunden sind, wird ein virtueller Stern sichtbar. Da die Positionen 100 Meter auseinander liegen, können die Abstandregeln eingehalten werden.

Teilnehmer*innen müssen sich per Smartphone oder über ein anderes Mobilgerät mit Datenvolumen über die App „Critical Maps“ anmelden. Dort können sie sich noch vor der Demo einen Standpunkt an einer der Zufahrtstraßen zum Großen Stern auswählen, an dem sie Teil der Menschenkette bzw. des Fahrradsterns werden.

Digitaler Stern eine Stunde zu sehen

An den vorab festgelegten Demo-Positionen schalten die Teilnehmer*innen die App ihrer Mobilgeräte ein, pünktlich um 14 Uhr für eine Stunde. So wird der Stern eine Stunde online sichtbar sein. Damit die Demo auch für  Menschen auf der Straße sichtbar wird, stellt der ADFC Vorlagen für Protest-Schilder zur Verfügung.

Genaue Infos in der blauen Medienbox.

 


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Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

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  • Worauf sollte ich als Radfahrer achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

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  • Was ist der Unterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes?

    Das Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h regelt der Motor runter. Das schnelle Pedelec unterstützt Fahrende beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Ein E-Bike hingegen ist ein Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig. E-Bikes spielen am Markt keine große Rolle. Dennoch wird der Begriff E-Bike oft benutzt, obwohl eigentlich Pedelecs gemeint sind – rein rechtlich gibt es große Unterschiede zwischen Pedelecs und E-Bikes.

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  • Gibt es vom ADFC empfohlene Radtouren für meine Reiseplanung?

    Wir können die Frage eindeutig bejahen, wobei wir Ihnen die Auswahl dennoch nicht leicht machen: Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennen Sie auf einen Blick mit welcher Güte Sie bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen können.

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