Emmerich / Rees

 

Die Stadt Emmerich arbeitet weiter aktiv an einem Verkehrskonzept, das den Radverkehr mehr einbindet. Dazu gehört auch die angestrebte Mitgliedschaft beim AGFS. Eine erfolgreiche Vorbereisung ist erfolgt. Jetzt geht die Umsetzung weiter....

 

(RP) Die Stadt Emmerich startet ab heute eine Online-Beteiligung zum Fuß- und Radverkehr in der Stadt. Alle Bürger sind bis Ende Oktober eingeladen, sich als Experten für ihre alltäglichen Wege zu Fuß oder mit dem Fahrrad einzubringen. Auf einer interaktiven Karte können besonders attraktive Bereiche markiert oder auf Mängel, Hindernisse oder fehlende Anschlüsse im Fuß- und Radwegenetz hingewiesen werden. Der Link zur Teilnahme und weitere Informationen finden sich auf der städtischen Homepage unter www.emmerich.de. Die Ergebnisse fließen in die Analyse für das neue Fuß- und Radwegekonzept ein. Sie helfen dabei, konkrete Maßnahmen zu entwickeln und aufzuzeigen, wie das zu Fuß gehen und das Radfahren künftig gestärkt werden können.
Emmerich hat ein Gutachterbüro mit der Erstellung eines Fuß- und Radverkehrskonzeptes beauftragt. Ziel ist es, eine nachhaltige, umweltschonende Alltagsmobilität in der Stadt kontinuierlich zu fördern. Bürger sollen zu einer klimafreundlichen Verkehrsmittelwahl im Alltag motiviert werden. In dem Konzept wird eine möglichst lückenlose, flächendeckende Fuß- und Radverkehrsinfrastruktur herausgearbeitet. Neben der Analyse der bestehenden Strukturen werden Ziele, Strategien und Maßnahmen entwickelt. Im Planungsprozess wird auch die Öffentlichkeit im Sommer 2019 in Form einer Online-Beteiligung sowie eines Planungsspaziergangs und einer Planungsradtour mit in die Erarbeitung einbezogen werden. Um eine repräsentative Aussage zum derzeitigen Verkehrs- und Mobilitätsverhalten der Bevölkerung zu erhalten, wird zudem Anfang September 2019 eine Haushaltsbefragung durchgeführt.

Ziel des Unterfangens ist die Aufnahme als Mitglied in die Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in Nordrhein-Westfalen (AGFS NRW). Aus diesem Grund wird das Leitbild „Die Stadt als Lebens- und Bewegungsraum“ mit in das Konzept aufgenommen und durch entsprechende Maßnahmen unterstützt.

Der ADFC Kreisverband Kleve steht seit November 2019 in Kotakt mit den Verantwortlichen im Rat der Stadt Emmerich um gemeinsam diese Projekt voranzubringen.

Wir werden darüber weiter berichten.

 

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    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 190.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

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  • Worauf sollte ich als Radfahrer achten?

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